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Immobilienfeld

Makler & Vermarktung

93 offene Stellen in diesem Immobilienfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Immobilienmakler

Immobilienmakler vermitteln Kauf- und Mietverträge: Aufträge einholen, Objekte einschätzen, anbieten, besichtigen, verhandeln und bis zum Notartermin begleiten. Die Mehrheit der ausgeschriebenen Stellen ist eine Anstellung mit Fixum und Beteiligung an der Courtage.

Offene Stellen
24
Monatsbrutto
2.400 – 9.500 €

Immobilienberater

Immobilienberater begleiten Eigentümer und Kaufinteressenten durch Vermarktung und Kaufentscheidung – dieselbe Vermittlungsarbeit wie beim Makler, mit Schwerpunkt auf Beratung und meist ohne eigene Akquiseverantwortung.

Offene Stellen
7
Monatsbrutto
2.400 – 7.200 €

Offene Stellen

93 Anzeigen, angezeigt 41 bis 60

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
93
Homeoffice möglich
43 %
40 Anzeigen
Teilzeit möglich
16 %
15 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Immobilienmakler 20
Immobilienberater 6
Duales Studium Immobilienwirtschaft 2
Immobilienkaufmann 1

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 10
Leipzig 6
Köln 6
Hamburg 4
Frankfurt am Main 4
München 4
Düsseldorf 3
Walldorf 2

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 82 88 %
Ausbildung, Studium 6 6 %
Studentenjobs, Werkstudent 2 2 %
Befristeter Vertrag 2 2 %
Praktikum 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Immobilienfeld

Was hier gearbeitet wird

Die Vermittlung von Immobilien: Vermietung im Bestand, Verkauf an Privatleute, Gewerbevermietung, Vermarktung von Neubauprojekten. Die Arbeit besteht aus Akquise, Bewertung, Exposé, Besichtigung, Verhandlung und Begleitung bis zum Notartermin oder bis zur Übergabe.

Der Teil, den Anzeigen selten betonen: Der Verkauf ist die zweite Hälfte des Geschäfts. Die erste ist die Akquise der Objekte – ohne Zugang zu Eigentümern gibt es nichts zu vermitteln, und daran entscheidet sich, ob jemand in diesem Feld Fuß fasst.

Die Frage vor allen anderen: welcher Vertrag

Ein Teil der ausgeschriebenen Maklerstellen ist keine Anstellung, sondern freie Mitarbeit, eine Handelsvertretung nach § 84 HGB oder eine Lizenzpartnerschaft. Über den gesamten Bestand dieses Portals hinweg sind Verträge ohne Anstellung eine Randerscheinung – aber weit über die Hälfte dieser wenigen Fälle entfällt auf Maklerstellen.

Das ist weder unseriös noch verboten. Es ist eine andere Existenz, mit Gewerbeanmeldung, eigener Sozialversicherung und ohne Fixum. Woran man es in der Anzeige erkennt und was vorher zu fragen ist, steht in Maklerstellen: Anstellung oder Provision.

Was die Gesetzgebung verändert hat

Bei der Vermittlung von Wohnraum gilt seit 2015 das Bestellerprinzip: Der Suchende zahlt in aller Regel nichts. Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Verbraucher gilt seit Ende 2020 eine Teilungspflicht nach §§ 656a bis 656d BGB, dazu Textform für den Maklervertrag.

Beides hat die Erträge je Abschluss verändert und wirkt bis in die Vergütungsmodelle der Beschäftigten hinein. Die Einzelheiten stehen in Wer die Maklerprovision zahlt.

Für die Stellenlage hat das eine erfreuliche Nebenwirkung: Die reine Mietvermittlung an private Suchende ist als Geschäftsmodell weitgehend verschwunden. Wer heute in der Vermietung arbeitet, arbeitet überwiegend für Vermieter – Wohnungsunternehmen, Bestandshalter, Verwaltungen –, und das sind reguläre Anstellungen.

Der Weg hinein

Einen vorgeschriebenen Ausbildungsweg gibt es nicht. Üblich sind die Ausbildung zum Immobilienkaufmann, eine kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung oder ein Quereinstieg aus Vertrieb, Einzelhandel oder Kundenservice – siehe Quereinstieg in die Immobilienwirtschaft.

Wie die Arbeit aussieht

Abend- und Samstagstermine sind der Normalfall, weil Besichtigungen dann stattfinden, wenn Kunden Zeit haben. Die Tageseinteilung ist frei, die Erreichbarkeit dafür hoch.

Die drei Teilmärkte verlangen Unterschiedliches. Im Bestand ist die Akquise die Hürde und die Bewertung das Handwerk; verkauft wird an Privatleute, oft in einer Lebenslage, die Rücksicht verlangt. Im Neubauvertrieb stellt das Haus die Objekte, dafür wird nach Plan verkauft und Verzögerungen am Bau landen im Postfach des Vertriebs. Im Gewerbebereich zählen Rendite, Mietvertragslaufzeiten und Bonität – kaufmännische Arbeit mit langen Zyklen.

Vor der Bewerbung

Fragen Sie, woher die Objekte kommen: aus dem Haus, aus Portalen, aus Zukauf – oder soll der Neue sie selbst beschaffen? Und fragen Sie nach dem Vorschuss: ob er rückzahlbar ist, wenn Abschlüsse ausbleiben.

Ein Angebot, das ausschließlich über die erreichbare Provisionshöhe spricht, hat zu beidem nichts gesagt.

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