Immobilienkaufmann
Der anerkannte dreijährige Ausbildungsberuf der Immobilienwirtschaft und der Einstieg, über den ein großer Teil der Branche hereinkommt.
- Offene Stellen
- 30
- Monatsbrutto
- 2.300 – 5.400 €
Immobilienfeld
93 offene Stellen in diesem Immobilienfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Der anerkannte dreijährige Ausbildungsberuf der Immobilienwirtschaft und der Einstieg, über den ein großer Teil der Branche hereinkommt.
Bachelor im Wechsel zwischen Hochschule und Betrieb, sechs bis sieben Semester lang, und der zweite große Einstieg in die Branche neben der Ausbildung.
93 Anzeigen, angezeigt 41 bis 60
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen |
|---|---|
| Immobilienkaufmann | 28 |
| Duales Studium Immobilienwirtschaft | 23 |
| Ort | Anzeigen |
|---|---|
| Berlin | 11 |
| Hamburg | 9 |
| Braunschweig | 3 |
| Dresden | 3 |
| Hannover | 3 |
| Kassel | 3 |
| Düsseldorf | 3 |
| Greven | 2 |
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Ausbildung, Studium | 47 | 51 % |
| Feste Anstellung | 38 | 41 % |
| Befristeter Vertrag | 8 | 9 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Zwei Dinge unter einem Dach: der Einstieg in die Branche über Ausbildung oder duales Studium, und die Stellen, die ausdrücklich ausgebildete Immobilienkaufleute suchen, ohne einem engeren Feld zugeordnet zu sein.
Der Immobilienkaufmann ist der einzige anerkannte Ausbildungsberuf, der die Immobilienwirtschaft von innen unterrichtet – Mietverhältnis, Betriebskostenabrechnung, Eigentümerversammlung, Instandhaltung, Vermarktung. Wer ihn hat, kann anschließend in mehrere Richtungen gehen, ohne sich neu zu qualifizieren.
Wer hier nach einem Einstieg sucht, sieht zuerst duale Studiengänge. Auf jede klassische Ausbildungsstelle kommen mehrere Anzeigen für ein duales Studium Immobilienwirtschaft, und ein großer Teil davon stammt nicht von Arbeitgebern, sondern von Hochschulen, die einen Studienplatz bewerben und den Praxispartner benennen oder noch suchen.
Das ist zulässig und verbreitet, aber es verändert, was man liest: Die Anzeige verkauft einen Studiengang, nicht eine Stelle. Der nüchterne Vergleich steht in Duales Studium Immobilienwirtschaft.
Die klassischen Ausbildungsplätze kommen fast ausschließlich von Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und Hausverwaltungen – Häusern mit Personalabteilung, Ausbildungsplan und einem Bedarf, der drei Jahre im Voraus planbar ist.
Für die Ausbildung ist rechtlich kein Schulabschluss vorgeschrieben; faktisch stellen Wohnungsunternehmen überwiegend mit mittlerem Abschluss oder Abitur ein. Die Regelzeit beträgt drei Jahre, verkürzen ist verbreitet.
Wo Sie ausgebildet werden, entscheidet, welche Teile des Ausbildungsrahmenplans Substanz bekommen und welche als Kurzbesuch abgehakt werden. Die Unterschiede zwischen Wohnungsgesellschaft, Hausverwaltung, Maklerbüro und Dienstleister stehen in Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann – zusammen mit den sechs Fragen, an denen man einen guten Ausbildungsbetrieb erkennt.
Die Übernahmequote ist in der Wohnungswirtschaft traditionell hoch. Üblich folgen Miet- oder WEG-Verwaltung, Objektbuchhaltung, Property Management, Vermietung oder das technische Objektmanagement.
Einen Vorteil bringt der Abschluss, den viele erst später bemerken: Immobilienkaufleute sind der Prüfung zum zertifizierten Verwalter gleichgestellt – siehe Zertifizierter Verwalter.
Eine Umschulung zum Immobilienkaufmann dauert in der Regel zwei Jahre und kann unter Umständen über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Ob das der bessere Weg ist als ein direkter Einstieg mit berufsbegleitender Qualifizierung, hängt vom Ziel ab; die Abwägung steht in Quereinstieg in die Immobilienwirtschaft.
Für Ausbildungsplätze zählt nicht die Zahl, sondern ein begründeter Satz dazu, warum dieser Betrieb. Wer schreibt, dass er weiß, was eine Eigentümerversammlung ist und dass sie abends stattfindet, hebt sich vom Stapel ab. Und die wichtigste Frage im Gespräch lautet schlicht: Zahlen Sie nach Tarif?
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